Blog zum Browserspiel Empire-Online
Willkommen auf » Platicin Defender

Platicin Defender

Platicin Defender ist ein Spiel das nicht durch seine Spielmechanik besticht, sondern viel mehr durch den Witz der Grafik und des Sounds.

Das Spiel ist in einer weit fortgeschrittenen Beta Phase,was im Klartext bedeutet: alles wurde implementiert und es werden vorwiegend nur noch Bugfixes und Performance Schwierigkeiten mit verschiedenen Grafikkarten in Angriff genommen.

Entwickelt wird es von einem dreiköpfigen Entwickler Team, dass sich auf Retro-Games im „Knete-Design“ spezialisiert hat.

Screen der offiziellen Website

Plasticin Defender ist ein horizontal und vertikal scrollender Weltraum-Shooter. Ziel des Spiels ist es die Astronauten die zu beginn vom Himmel fallen einzeln aufzusammeln und zum Lazarettschiff am oberen Bildschirmrand zu bringen. Dies macht man indem man durch die kleinen Männchen mit ausgeschaltetem Schutzschild durchfliegt, ein kleines Symbol unten links erscheint, welches einem anzeigt das man zum Lazarettschiff zurück fliegen sollte um den Astronauten abzuliefern. Abgeliefert wird unser Freund indem man durch das Schiff durchfliegt, dort dreht sich ein rotes Kreuz, was signalisiert, das man wieder zum nächsten Mann in Not fliegen kann. Hierbei stehen einem zahlreiche Gegner und Hindernisse, sowie der ständig sinkende Tankinhalt im Wege. Dagegen hat der Spieler diverse Waffen, Fässer die den Tank füllen und ein Schutzschild das man mittels „S“ aktivieren kann, was einen sicher durch Objekte hindurch fliegen lässt.

(Auch Astronauten und Gegenstände die man einsammeln will, also vorher ausschalten!)

Action!

Das Spiel hebt sich durch die wirklich amüsanten Sounds, und die aufwendige „Knete-Grafik“ hervor. Der sinnlose Eisbär im Menü, mit einem schönen „Brüllen“ unterstreicht die Detailverliebtheit. Selbst ein hübscher Pause Bildschirm hat es ins Spiel geschafft.

Sehr schön zu spielen war es mittels Gamepad, was möglich ist, indem man in den Einstellungen die Eingabe auf Joystick ändert. Mittels Tastatur war eigentlich kaum unterschied, nur ist ein Raumschiff mit Joystick steuern meiner Ansicht nach angenehmer. Wobei das Waffen wechseln über die Tastatur geschehen musste, was aber durchaus am Gamepad liegen könnte. Das Spiel besitzt eine intuitive Steuerung, die wirklich einfach zu lernen ist, einen jedoch in späteren Leveln nur weiterkommen lässt wenn man wirklich bei der Sache ist. Der größte Feind ist jedoch der Tank, wenn dieser Leer ist verliebt man eines seiner kostbaren Leben. Hinzukommt dir wirklich nervige Aussage „Low Fuel“, diese nervt einfach nach kurzer Zeit, vor allem wenn es einem eh nicht möglich ist etwas daran zu ändern.

Als Fazit lässt sich sagen, dass Plasticine Defender ein gelungenes und ansprechendes Spiel ist, nach recht kurzer Zeit jedoch langweilig wird, da die Level keinen großen Neuerungen bringen.

Da es kostenlos ist, ist es aber alle male wert es ein paar Klicks zu investieren und es sich selbst anzuschauen. Wer jedoch Spaß an der Spielmechanik hat, wird dank des schönen aussehen sogar einen Langzeitspaß finden.

Angegebene Systemanforderungen:
1 GHz, 64 MB Graphik, Win 98 - XP, DirectX 9

 

 

http://www.plasticine-games.de/

Einen Kommentar schreiben