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Nebuscade

Nebuscade ist ein Weltraumaction/Strategiespiel aus der Vogelperspektive in dem zwei Parteien gegeneinander antreten und versuchen die feindliche Basis durch Taktik auseinanderzunehmen.

Das Spiel wird von einem Entwickler namens Ulrich Haar programmiert und ist erst in der Alpha-Phase. Dem entsprechend können sich die ein oder anderen Dinge noch verändern, was auch äußerst wahrscheinlich ist.

Wenn man das Spiel startet winkt einem der Tutorial Button förmlich zu, der sich aber nur als kleine Bildershow entpuppt, welche dennoch alle notwendigen Dinge erklärt:Tutorial

Dank bis zu 32 Spielern ist für Action gesorgt, im Internet ist es möglich, und bestimmt auch besser als gegen die eher schwache KI, es besteht nur das Problem das niemand einen Server erstellt. Dementsprechend war es mir nicht möglich das Spiel im Internet zu testen.

Für den taktischen Anteil sorgen 4 verschiedene Schiffstypen, wovon eins erst im Laufe des Spiels spielbar wird, das Battleship.

Das Standardschiff ist der Fighter, welcher im derzeitigen Stadium nicht wirklich effektiv ist, er ist jedoch schnell und bietet unendlich Munition, welche im oberen Bildschirmteil in Form eines Balken dargestellt ist, der sich wieder auflädt.

Das nächste Schiff ist der Bomber, welcher einen begrenzten Vorrat an Raketen zur Verfügung hat, den er an der Basis wieder aufladen kann. Diese Raketen sind gegen Fighter nicht zu gebrauchen, aber gegen Geschütze oder Basen eingesetzt darf man recht schnell eine doch recht ansehnliche Explosion betrachten.

Das strategisch wohl wichtigste Schiff ist der Transporter, welcher Geschütze und sogar die Basis reparieren kann. Und eben diese Geschütze kann er dank seines Traktorstahlers bewegen und so zur Verteidigung positionieren… Wo ein in meinen Augen ein Balancing Problem entsteht, denn wenn man mit seinem Transporter ein Heavy Turret, oder ein Raketen Turret im Schlepptau hat ist man das Schiff mit der stärksten Waffe nach dem Battleship auf dem Schlachtfeld, dank der Möglichkeit das Turret zu reparieren hat man auch ohne Bewaffnung am Schiff eine recht lange Lebensdauer, die man dank gezieltem einsetzen des Schildes noch deutlich verlängern kann.

Das letzte Schiff im Bunde ist das Battleship, welches seinem Namen alle Ehre macht. Doch um es zu bekommen muss man zuerst mit einem Transporter eine neutrale Basis einnehmen, in welcher man danach die Möglichkeit hat diese Kolosse zu bauen. Das Battleship hat erhöhte Leben und Schilde und wartet mit einer großen Bordkanone deren Reichweite davon abhängig ist wie lange man die linke Maustaste gedrückt hält. Das heißt, tippt man sie nur kurz an setzt man einen Schuss direkt vor sich selbst, hält man sie lange Zeit gedrückt, schnellt ein Strahl auch weit über den Bildschirm hinaus, der sich dann mit einer Explosion die so manches mal mehrere Gegner gleichzeitig vernichtet. Aber das Schiff ist klobig und alleine relativ nutzlos, was es nicht zu übermächtig macht, denn durch einen Bomber kann es vernichtet werden, da das Zielen relativ schwer ist, und die Waffe langsamer als ein Bomber.

Meistens habe ich den Transporter gespielt, da der Computer nicht wirklich mit diesem umgehen kann, wenn er denn mal überhaupt einen nimmt. Aus diesem Grunde muss man selbst für Geld sorgen und Turrets platzieren, was dem Spielspaß jedoch keinen Abbruch verleiht.

Kollektoren platzieren ist schnell erledigt, und Turrets können von jedem Schiff aus gebaut werden… sie sind nur nicht taktisch klug gesetzt.

Die Runden sind meist kurz und actiongeladen, die Taktik ist im Einzelspieler nicht wirklich von Nöten, im Multiplayer wird sie wohl bedeutender sein.

Eigenartig waren nur die leuchtenden übergroßen Würmer, die Schiffe und Basen angreifen.

Grafisch ist das Spiel durchaus ansprechend für diesen Bereich, wobei die Schiffe etwas mehr Details vertragen könnten, was durchaus noch kommen kann. Die Explosionen und Nebel sind überraschend schön.Kampf

Spielerisch ist es mit ziemlicher Sicherheit nichts was man lange Zeit spielt, doch als Spaß für zwischendurch ist es prima geeignet. Und die geringe Dateigröße (5,65 MB gezippt) ermöglicht es auch mal eben herunterzuladen.

Es ist abzuwarten was uns als nächstes erwartet. Sicher ist, das Nebuscade Potential hat um ein spannender Spaß für zwischendurch zu sein, wenn denn mal Server mit Spielern vorhanden wären.

http://nebuscade.dngames.net/ Homepage des Spiels

Der obere Download-Link ist tot, und der untere mag bei einigen Probleme bereiten.

Alles in allem ist Nebuscade ein geniales Spiel mit vielen taktischen Elementen für zwischendurch.

Es hat großes Potential ein erfolgreicher Spaß für zwischen durch zu werden, dank des implementierten Multiplayer… wenn auch ohne Spieler derzeit.

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